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Kindertagesstätte Rascol
Im Norden Rumänien befindet sich in einem abgelegenen wunderschönen Tal das Dorf Rascol. Es ist auf keiner Straßenkarte oder im Atlas zu finden, doch es wohnen hier etwa 100 Familien in extrem großer Armut und Elend. Das Trinkwasser holte jede Familie bis zu unserem Bau eines Dorfbrunnens mit dem Eimer aus dem Fluss.

Um den völlig unterentwickelten Kinder überhaupt eine Perspektive auf eine bessere Zukunft anzubieten, haben wir in 2002 begonnen am Ortsrand eine Kindertagesstätte zu bauen. Mit Hilfe der Eltern, welche meist Arbeitslos und Analphabeten sind, entstand auf einem Hügel ein schmuckes Haus mit zwei Klassenzimmern.

Eingerichtet mit ausrangierten Landauer Schulmöbeln versuchen nun unsere Mitarbeiter den Kindern die sozialen Grund- und Verhaltensregel beizubringen. Die bisher völlig "verwilderten" Kinder lernen nun mühsam die Eingliederung zurück in die Gesellschaft. Erst nach dem Erlernen einiger sozialer und schulischer Grundkenntnissen wird ihnen der Besuch der staatlichen Schulen in der nächsten Kleinstadt erlaubt werden.

Regelmäßig werden unsere Projekte in Rumänien von unseren ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern besucht um die lokalen Mitarbeiter zu ermutigen und den Kinder neue Hilfsgüter oder z.B. auch eine leckere Tafel Schokolade zu schenken. Hier im Bild sehen Paul LeCossec (li) und Marcus Heinzmann (re).

Exemplarisch steht diese Hütte für viele andere Behausungen in Rascol. Notdürftig mit Plastikfolien auf dem Dach abgedeckt, bietet sie den einzigen Wohnraum für ein Familie mit drei Kindern. Auf maximal 6 qm hausen unter menschenunwürdigen Verhältnissen in dieser Lehmhütte mit Lehmboden.

Das "Fenster" ist nur eine Öffnung welche mit einer blauen Mülltüte verdeckt wurde. Die gesamte Einrichtung besteht nur aus einem Bett, einem Tisch und einem kleinen Holzofen. Das zweite Bett wurde im begonnenen strengen Winter bereits als Brennmaterial verheizt um etwas Wärme zu spenden.

Mitten im tiefsten Wald auf verschiedenen Berghöhen rund um Rascol, wohnen viele Familien in erbärmlichen Lehmhütten. Sie haben hier nicht mal Strom; Wasser holen sie mit dem Eimer aus Bergbächen.

Ihre Lehmhütten sind im Winter kein Schutz gegen die Kälte. Im letzten Winter waren es unter -28°C. Als Fenster dient eine löchrige Plastikfolie. Als Sozialhilfe vom Staat erhalten sie, wenn überhaupt, nur fünf Euro pro Familie.

Von den hier lebenden Kindern, gehen nur zwei zur Schule. In der dunklen Jahreszeit müssen sie im tiefen dunklen Wald mehrere Kilometer laufen und steile Auf- und Abstiege überwinden um überhaupt das nächste Dorf zu erreichen. Wenn sie Glück haben, rutschen sie nicht auf schlammigen nassen Boden aus und begegnen auch keine wilden Hunden oder anderen Tieren. Hier werden sie von Hamish MacGregor (rechts) ein bisschen ermutigt und getröstet.


HILFE - Kinder in Not e. V. • Internationales Hilfswerk • Postfach 1434 • D-76804 Landau/Pfalz
E-Mail: info@hilfe-kinder-in-not.org • Fon: 06344-9432731 • Fax: 06344-9432733